Psychologische Ratgeber – meine 8 Lieblings-Bücher

Es gibt so viele psychologische Ratgeber. Ich bin eine Leseratte und liebe es auch, in Büchern zu blättern oder in Buchhandlungen tolle Schätze zu finden. Heute zeige ich Ihnen mal, welche Bücher ich besonders mag und zu meinen Top-Empfehlungen gehören. 

Mein schwarzer Hund - ein Depressions-Ratgeber

In Mein schwarzer Hund geht es um Depressionen, es ist tatsächlich ein Ratgeber, der die wichtigsten Infos enthält. Das Buch ist wunderschön illustriert und das besondere – die Depression wird mit einem schwarzen Hund verglichen, der immer mehr Raum einnimmt. Das Buch beschreibt aber auch, wie man die „Depression an die Leine“ nehmen kann, also, was hilfreiche Strategien sein können. Durch die schönen Illustrationen ist es wirklich kurzweilig und unterhaltsam. Es gibt übrigens auch einen passenden Angehörigen-Ratgeber: Mit dem schwarzen Hund leben

Die fünf Sprachen der Liebe - Tipps für die Partnerschaft

Haben Sie schon mal von den fünf Sprachen der Liebe gehört? Nein? Dann könnte dieses Buch zum Thema Partnerschaft ein Augenöffner sein. Es gibt unterschiedliche Arten, seine Zuneigung zu äußern. Dieses Buch regt an, selbst zu reflektieren, auf welche Art man seine Liebe ausdrückt, aber auch zu reflektieren, welche Sprache der Partner wohl spricht. Ich glaube, bei diesem Buch handelt es sich tatsächlich auch um einen Klassiker. Es gibt viele weitere Versionen auch für Kinder und Teenager. Erwähnen möchte ich noch die Version für Wenig-Leser, die alles kurz und knapp zusammenfasst. 

Dale Carnegie - absolute Klassiker

Sorge dich nicht – lebe! und Wie man Freunde gewinnt sind für mich zwei Klassiker, die aber ihre Gültigkeit und Wichtigkeit nicht verloren haben. Die Bücher sind typisch amerikanisch geschrieben, aber lohnen sich auf jeden Fall immer. 

Tolle Inspirationen!!

In meiner Praxis hängt im Wartebereich ein wunderschöner Kalender mit tollen Fotos und Bildern. Im Pal-Verlag sind auch ganz tolle Selbsthilfe-Ratgeber erschienen. Trauer, Einsamkeit, Umgang mit Gefühlen, Durchsetzungsfähigkeit sind einige Ratgeber-Themen. Gut verständlich und wirklich toll, um damit zu arbeiten, bzw. sich zu informieren. Empfehle ich gerne! 

Und meine allerliebsten Ratgeber sind natürlich meine eigenen - die Ratgeber-Reihe 5 Kompetenzen

In der Psychotherapie gibt es einige Themen, die immer mal wieder auftauchen. Leider ist es ja gar nicht so einfach, einen Therapieplatz zu finden. Deshalb ist die Idee zu meinen Ratgebern entstanden. Kompakte Infos, Mitmach-Aufgaben, kleine Zitate, ansprechende Grafiken und Bilder. So, dass es wirklich Spaß macht! 

Haben Sie noch mehr Ideen?

Ich bin immer auch auf der Suche nach neuen Büchern. Haben Sie noch mehr Tipps, schreiben Sie mir gerne. Wenn Sie mehr Inspirationen und psychologisches Know-How möchten, melden Sie sich doch gerne zu meinem Newsletter „Inspirationen aus der Praxis“ an. 

Sylvia Schmidt - Das bin ich!

Seit über 15 Jahren arbeite ich als Psychologische Psychotherapeutin. Dabei bin ich immer neugierig, zugewandt und offen für mein Gegenüber. Ich liebe meinen Beruf! Mein Therapieraum ist der Ort, an dem Sie sich wohlfühlen dürfen, an dem geweint und gelacht werden darf. Ich lade Sie ein, Sie selbst zu sein und sich ein zufriedenes Leben zu gestalten.
Dabei begleite ich Sie gern.

Bilder: Eigene und Buchcover.

Bei den Links handelt es sich um Affiliate Links, für Sie verändert sich nichts, ich bekomme einen kleines Taschengeld. 

Der Körper ist wie ein Tempel… ein Psycho-Test

Mein Körper ist wie ein Tempel. Antik, verfallen, möglicherweise verflucht.

@mimimi (via Instagram)

Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, wie alt sie gerne werden möchten? Haben Sie auch schon mal drüber nachgedacht, ob Ihr Körper das wohl schaffen kann? 

Leider kümmern wir uns oft nicht gut genug um unsere körperlichen Bedürfnisse. In der Psychotherapie stelle ich immer wieder fest, dass Veränderungen auf der körperlichen Ebene große Veränderungen auch auf der Gefühlsebene bewirken können. 

Körper und Psyche hängen zusammen

Sich Zeit nehmen für ein gesundes Mittagessen… 

– kann zu weniger Stress führen, da Pausen den Menschen gut tun. 

–  kann Teil der vernachlässigten Selbstfürsorge sein und somit ein wichtiger Baustein um am Selbstwert zu arbeiten. 

– kann die nötige Energie bringen, um sich nachmittags besser konzentrieren zu können

– kann in der Kantine stattfinden, was die Kontakt zu Kollegen verbessert. 

– kann durch die deutliche Zuckerreduktion sie innerlich zur Ruhe bringen

Dies ist nur ein Beispiel, wie Körper und Psyche zusammen hängen. Interessanterweise ist die Verbindung zwischen Körper und Psyche bei uns Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt und auch die Verbindungen können unterschiedlich aussehen. Manchen Menschen schlägt ein Konflikt sofort auf den Magen, andere bekommen bei Stress Rückenschmerzen, andere reagieren bei Liebeskummer mit Hautproblemen. Wichtig ist mir, dass diese Verbindung auch anders herum funktioniert: Wenn Sie etwas für Ihren Körper tun, kann das bereits positive Auswirkungen für die Psyche haben. 

Ein Psycho-Test?

Ich selbst liebe es, in Zeitschriften die Fragebögen auszufüllen und am Ende eine kleine Rückmeldung zu bekommen. Vielleicht haben Sie auch Lust, sich selbst mal zu überprüfen? Wie gut achten Sie auf Ihren Körper? In welchen Bereichen können Sie sich verbessern? Füllen Sie das Formular aus, und Sie kommen zu meinem kleinen Test. 

Ganz ähnlich taucht der Psycho-Test auch in meinem Ratgeber Selbstwertkompetenzen auf. Denn auf die eigenen Bedürfnisse zu achten hat ganz viel mit Selbstfürsorge und somit mit Selbstliebe zu tun… 

Fotos: Pixabay und eigene

Jahreswechsel – Rückblick und Ausblick

zwei Wunderkerzen flackern

Ich finde, die Zeit rund um Silvester ist eine besondere Zeit. Ich nutze die Tage gerne, um das vergangene Jahr zu reflektieren und um mir zu überlegen, was ich brauche, damit das nächste Jahr ein tolles Jahr werden kann. Übrigens mache ich das öfter, aber immer auch zum Jahreswechsel.  Wie kann man das Jahr reflektieren? 

Unser Silvester-Spiel

Wir sind oft über Silvester verreist, wenn man mit Freunden oder der Familie dieses Spiel spielen will, braucht man ein bisschen Vorbereitung. Es gibt 12 Lose, auf jedem Los steht einer der Monatsnamen. Die Lose werden unter den Mitspielenden aufgeteilt. Jeder darf sich nun überlegen, was in dem gezogenen Monat passiert ist und was davon man der Gruppe erzählen möchte. Gar nicht so einfach, was genau ist denn eigentlich im Februar passiert? In manchen Monaten sind natürlich einschneidende Erlebnisse passiert – ein Urlaub, ein runder Geburtstag, ein Jobwechsel. Aber es gibt auch Monate, in denen man ganz schön im Gedächtnis kramen muss. Das führt aber auch dazu, dass man über Ereignisse plauscht, die sonst vielleicht untergegangen wären. Das Spiel eignet sich natürlich auch für eine Zoom-Konferenz oder einer der Winterabende rund um den Jahreswechsel… 

Hilfreiche Fragen

Eine Frage ist für mich dann besonders wertvoll und gut, wenn man über die Antwort erst einmal nachdenken muss. Denn dann muss sich der Kopf strecken und nach einer Antwort suchen. Also, hier ein paar passende Fragen zum Jahreswechsel:

  • ´´Was hat im letzten Jahr wunderbar funktioniert? 
  • Was ist schön und darf bleiben, wie es ist? 
  • Was würde mich glücklicher machen? 
  • Ich wünsche mir mehr.. 
  • Ich wünsche mir weniger…
  • Welche „Zutaten“ brauche ich, damit 2022 ein gutes Jahr werden kann? 
  • Wie stelle ich mir mein Leben in einem Jahr vor? Wie ist es idealerweise?

Die Fragen haben bewusst einen positiven Fokus, egal, wie das Jahr war. Auch beim Jahreswechsel möchte ich den Scheinwerfer auf das Gute legen, egal, wie anstrengend und schwierig das Jahr auch war. 

Meine Reflektions-Kategorien

Ich habe mir die folgenden Bereiche nicht selbst ausgedacht, aber ich benutze sie schon so lange, dass ich nicht mehr weiß, wer mich dazu inspiriert hat. Ich schaue mir immer folgende Bereiche an: 

  • Arbeit und Ausbildung
  • Familie und Freunde
  • Kreativität und Inspiration
  • Gedanken und Emotionen
  • Finanzen und Materielles 
  • Körper und Gesundheit

Als erstes schaue ich mir an, wo ich stehe. Ich vergebe eine Zahl von 1-10, die angibt, wie zufrieden ich in der Kategorie bin. Manchmal schummel ich auch und vergebe zwei Zahlen. Es gibt einen Aspekt, der gut funktioniert, ein anderer Aspekt, der mir aber auch wichtig ist, hat aber nur eine 2. Dann notiere ich mir das genau so. Ich schreibe zu jedem Bereich auf, wo ich stehe und was mir zu dem Lebensbereich einfällt. 

Da ich diese Kategorien schon länger benutze, lese ich auch immer, was ich zuletzt geschrieben habe. Das ist spannend, weil ich nicht immer auf dem Schirm hatte, mit welchen Problemen ich mich vor einem Jahr rumgeschlagen habe, die aber jetzt komplett nebensächlich geworden sind. (leider auch manchmal anders herum…)

Im nächsten Schritt überlege ich mir, an welchen Bereichen ich gerne was verändern möchte. Eigentlich wäre es gut, wenn alle Kategorien gleich wachsen, aber auch hier ist es mir wichtiger, welche Bereiche ich gerne für die nächste Zeit in den Fokus nehmen möchte. 

Und als letztes notiere ich mir Ziele. Meistens fokussiere ich mich auf zwei Bereich, die mir besonders wichtig sind. Meistens gibt es auch Kategorien, wo ich nichts ändern möchte, wo alles (erstmal) so bleiben kann, wie es ist. 

 

 

viel zu viele bunte Post-its auf einem Notebook-Bildschirm

Ich finde, es darf auch ein gutes Ziel sein, Dinge genauso weiterlaufen zu lassen oder zu genießen, was ist. Nicht immer muss es in Richtung Veränderung und Selbstoptimierung gehen. Ich habe nach der Geburt meiner Kinder auch als Ziel formuliert, mich neu orientieren zu wollen. Also noch gar kein Zielpunkt festgelegt, sondern nur, dass ich mich umschauen möchte, wo ich hin wollen könnte. 

Einen Brief schreiben

Das möchte ich dieses Jahr zum ersten Mal ausprobieren. Und zwar werde ich mir selbst einen Brief schreiben. Ich werde den Brief dann weg legen und erst nächstes Jahr zum Jahreswechsel öffnen. Was ich meinem „Zukunfs-Ich“ schreiben werde, weiß ich noch nicht. Am meisten freue ich mich darauf, was ich in einem Jahr über diese Zeilen denken werde… 

Fotos: Pixabay

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Träumen Sie was Schönes!!

Was bedeuten Träume?

Diese Frage ist sehr spannend und beschäftigt schon seit langer Zeit Philosophen, Psychologen, Ärzte und auch Laien. Dabei gibt es zwei Extrempositionen: Die eher naturwissenschaftlich geprägte Vorstellung ist, dass der Inhalt der Träume überhaupt keine Bedeutung hat.

Die Bilder sind völlig willkürlich, es laufen ungesteuerte Prozesse ab, was dazu führt, dass wirre Zusammensetzungen von Bildern und Vorstellungen erzeugt werden. Das Ganze ist eher als Unterhaltung fürs Gehirn zu verstehen.

 

Die Gegenposition wird vor allem durch die Erkenntnisse von Sigmund Freud begleitet. In dieser Vorstellung haben die Inhalte der Träume wichtige Botschaften für uns und sollten gedeutet werden. Freud geht von inneren Konflikten aus, die sich in den Trauminhalten widerspiegeln. Aber es gibt auch Theorien, dass die Träume uns Erkenntnisse aus früheren Leben oder verschlüsselte Mitteilungen aus dem Universum, oder ähnliches, bereitstellen.


Die Wahrheit liegt sicherlich dazwischen. Ich gebe Träumen in der
Regel eine nicht so große Bedeutung. Wenn allerdings wiederkehrende Träume einen Menschen begleiten, lohnt es sich eine individuelle Traumdeutung zu machen. Was bedeuten die Symbole, Handlungen, Gefühle? Welche Assoziationen hat die betroffene Person zu den Trauminhalten?

 

Wenn man bedenkt, dass Träume auch häufig die emotionale Situation des Tages fortsetzen, kann ein Traum auch Hinweise darauf geben, womit sich eine Person emotional gerade besonders stark beschäftigt. Vielleicht ist es möglich, stellvertretend eine Lösung im Traum zu finden, die sich dann auch in der Realität umsetzen lässt?

Dieser Text ist aus meinem Ratgeber „Schlafkompetenzen“. Die fünfte Kompetenz heißt „Träum was Schönes“ 

Schlafkompetenzen

 

 

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Gedrucktes Buch: 18,95€
E-Book: 14,95€

Fotos: Unsplash und eigene

Die acht besten Tipps für erholsamen Schlaf

Schlafen Sie gerne? Schlafen Sie gut? Nächtliches Rumwälzen im Bett kann sehr kräftezehrend und anstrengend sein. Der nächtliche Schlaf ist eigentlich ein kleines Sensibelchen. Zu viele Sorgen im Kopf? Zu laute Geräusche auf der Straße? Im Schlafzimmer ist es zu heiß oder auch zu kalt? 

Das bedeutet aber auch, dass es viele Schrauben gibt, an denen Sie drehen können, um Ihre Nächte erholsamer zu gestalten. Die acht besten Tipps stelle ich Ihnen heute vor.

Mann mit geschlossenen Augen gähnt mit Hand vorm Mund
  1. Nach dem Mittagessen auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Schwarztee oder Cola verzichten.
  2. Vermeiden Sie überwiegend Alkohol und benutzen Sie Alkohol auf keinen Fall als Schlafmittel.
  3. Essen Sie keine schweren Mahlzeiten am Abend.
  4. Achten Sie auf regelmäßige körperliche Aktivität.
  5. Verringern Sie geistige und körperliche Anstrengung allmählich vor dem Zubettgehen.
  6. Führen Sie ein persönliches Einschlafritual ein.
  7. Sorgen Sie im Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre (ruhig, verdunkelt).
  8. Schauen Sie nachts nicht auf den Wecker oder die Armbanduhr.

Aber Sie können noch viel mehr tun. Sind Sie auf der Suche nach Tipps und Anregungen? Dann dürfen Sie sich auf meinen Ratgeber „Schlafkompetenzen“ freuen, der wahrscheinlich im Herbst 2021 erscheinen wird.